
Wie praktiziert der Fensterdoktor?
Beim Fensterdoktor handelt es sich um eine Firma mit Sitz in Tuggen, die in der ganzen Deutschschweiz unterwegs ist und zur Odermattgruppe gehört. Wie ein Allgemeinmediziner nimmt sich der Fensterdoktor der verschiedensten Patienten an: Das Reparieren defekter Gläser, Beschläge und Getriebe gehört ebenso zu den alltäglichen Aufgaben wie das Lösen von Problemen mit der Fensterdichtung. Selbst Katzentüren und Ausschnitte für Klimaanlagen stehen nicht selten auf dem Arbeitsplan. Die häufigste Reparatur betrifft den Defekt eines mechanischen Beschlags. Beispielsweise, wenn der Fenstergriff eine 360-Grad-Umdrehung macht und das Fenster sich weder öffnen noch schliessen lässt. Häufig sind auch Glasbrüche und Schäden durch Einbrüche. Bei einem dringenden Auftrag kann der Fensterdoktor innerhalb von Stunden vor Ort sein. Ein grosser Vorteil ist, dass die Firma dabei herstellerunabhängig arbeitet. Du musst also gar nicht erst herausfinden, von wem das Fenster ist und ob du an der richtigen Adresse bist. «Wir reparieren alles, was bei Fenstern und Türen in die Brüche gehen kann.» André ist als Geschäftsführer übrigens ebenfalls auf vielseitige Art und Weise für das Unternehmen tätig: als Unterstützung in der Disposition, im Verkauf, im Aussendienst auf Baustellen, aber auch in der Kundenberatung und in der Entwicklung der langfristigen Unternehmensstrategie.
Weitere Dienstleistungen
Das Unternehmen führt nicht nur Reparaturen aus, sondern auch diverse andere Dienstleistungen. Der Fensterdoktor ist nicht selten ein regelrechter Retter in der Not – deshalb passt der Name auch ziemlich gut! Stell dir mal vor, du hast einen Fensterbauer gewählt, der während der Montage an deinem Neubau Konkurs geht. Hier würden André und seine Mitarbeiter für dich die Fertigstellung ausführen. Nebst der erwähnten Herstellerunabhängigkeit gibt es weitere Vorteile. Einer davon hat wiederum mit der Unabhängigkeit zu tun: Mit dem Fensterdoktor hast du nämlich einen neutralen Ansprechpartner für deine Anliegen zu Fenstern und Türen. Ab und zu fragen etwa Immobilienbesitzer nach, ob sich ein Aufrüsten lohnt oder ob man besser etwas warten und in ein paar Jahren dann die Fenster ersetzen soll. Der Fensterdoktor kann auf Wunsch detailliert Auskunft zum Zustand der Fenster, also quasi zur Lebenserwartung seiner Patienten geben. André und sein Team nehmen dazu alle Daten zum Zustand der Rahmen, der Beschläge und der Dichtungen auf. «Aus all diesen Informationen stellen wir dem Bauherrn einen Bericht zusammen, damit er für die Zukunft planen kann.» Zur Wartung lässt sich grundsätzlich sagen, dass sie bei einem Einfamilienhaus einmal im Leben eines Fensters gründlich durchgeführt werden sollte. Dabei handelt es sich um einen grösseren Wartungsunterhalt, der nicht nur das Einstellen und Beschmieren der Beschläge beinhaltet, sondern auch den Ersatz der Dichtungen.Reparieren und Geld sparen
Wie wir zuletzt im Baublog mit Axis Project gesehen haben, spart man als Bauherr oftmals beträchtliche Summen, wenn man repariert statt ersetzt. Mit dem Fensterdoktor ist das nicht anders. Die effektive Kosteneinsparung hängt natürlich ganz vom Umfang der Reparatur ab. Grob geschätzt verursacht das Reparieren oftmals bloss 25-30% der Kosten eines Ersatzes. Es ist nicht nur die günstigere, sondern abgesehen davon auch die nachhaltigere Variante. «Wenn die Reparatur fast so teuer wäre wie der Ersatz, informieren wir den Auftraggeber und legen einen Ersatz nahe.» Dies ist in der Regel der Fall, wenn die Reparatur mehr als zwei Drittel von einem Ersatz kostet. Letztlich entscheidet aber natürlich immer noch der Kunde oder die Kundin selbst.
Wir müssen unsere Veluxfenster reparieren lassen. Seit einigen Tagen haben die Fenster einen Riss. Ich bin mir nicht sicher wie der Riss in die Fenster gekommen ist.