So viele verschiedene Energie-Förderprogramme… Da kann man leicht den Überblick verlieren – aber zum Glück gibt es ja den Bauherren Podcast! Du bekommst heute Tipps zum richtigen Vorgehen und erfährst, wie du am meisten Geld sparst.
Dafür habe ich mich für dich ins Internet gestürzt und unter anderem diese nützliche Seite des Gebäudeprogramms entdeckt. Hier gibt es 5 Schritte, die ich nun mit dir durchgehen werde.
1. Die kantonale Energieberatungsstelle kontaktieren
Du kannst vorgängig abklären, welche Beratungsmöglichkeiten dir zur Verfügung stehen und ob du beim Kanton finanzielle Unterstützung beantragen kannst.
2. Energieberatung einholen
Diesen Punkt finde ich noch wichtiger als Punkt eins: Du brauchst unbedingt eine professionelle Energieberatung. Je nach Gebiet kann ich dir hier unterschiedliche GEAK- und Energie-Experten empfehlen – frag mich doch einfach per E-Mail an.
Meine Empfehlung für eine Energieberatung in der Deutschschweiz wäre die Firma Heat Engine unter der Leitung von Martin Mordasini.
Du kannst auch von seiner Expertise profitieren, denn er war auch schon mal Gast im Podcast.
3. Ein Sanierungskonzept erstellen
Hier kommt es auf den Sanierungsumfang und die Etappierung deines Plans an. Willst du deine komplette Gebäudehülle oder deine Heizung sanieren? Vielleicht baust du auch einen Hobbyraum im Keller aus und es geht nur um zwei Wände, die gedämmt werden müssen. Auch in so einem Fall gibt es für dich Fördergelder! Setze dich aber frühzeitig mit dem Thema auseinander, denn manchmal muss man noch etwa ein halbes Jahr warten, da die Fördergelder bereits aufgebraucht sind. Deshalb ist es wirklich sinnvoll, einen guten GEAK-Experten an deiner Seite zu haben.
4. Fördergeld für eine Sanierung beantragen
Wenn das Sanierungskonzept einmal vorliegt, wird der GEAK-Experte die Fördergelder beantragen. Das muss natürlich noch vor dem Beginn der Sanierung geschehen.
5. Sanierung starten
Jetzt kann es losgehen mit der Sanierung. Die Fördergelder werden dir nach Abschluss der Arbeiten ausbezahlt.
Neben dem Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen gibt es weitere Förderangebote, die du hier findest.
Teilsanierungen: Vorausdenken zahlt sich aus
Oftmals machen auch Teilsanierungen Sinn. Nehmen wir mal an, du sanierst zunächst die Aussenfassade und irgendwann später die Fenster. Dann ist es wichtig, dass du mit dem Fassadenplaner im Vornherein vereinbarst, dass du in ein paar Jahren dann auch die Fenster sanieren wirst. Es ist ein häufig vorkommender Fehler, dass viele Leute in dieser Situation nicht genug weit vorausdenken. Es lohnt sich, dass du die komplette Liegenschaft mal über die nächsten 15 bis 20 Jahre durchplanst und dir überlegst, was du wann erneuern musst.
Hier habe ich noch ein weiteres praktisches Tool für dich gefunden. Mit diesem Rechner kannst du herausfinden, wie viel dir ungefähr für deine Sanierung zusteht. (In diesem Fall für den Kanton Zürich; für einen anderen Kanton ersetzt du das «zh» in der Adressleiste des Browsers mit dem entsprechenden Kantonskürzel.)
Es muss nicht immer eine Sanierung sein…
…auch Haushaltsgeräte werden gefördert! Viele wissen das nicht: Die EKZ hat Programme für Kühlschränke, Waschmaschinen, Wäschetrockner etc. Hier liegen bis zu 300 Franken pro Gerät drin.
Ein kurzer Blick auf die GEAK-Experten
Der GEAK-Experte erstellt nach einer Besichtigung des Gebäudes ein GEAK-Dokument. Er kann dich aber auch bei der Etappierung der Sanierung, bei der Steueroptimierung und bei der Beantragung der Gelder beraten.
Wenn es um sehr hohe Beträge geht, lohnt es sich, mehr als einen GEAK-Experten anzufragen. Denn je nach Kompetenzgrad des Experten können die Beträge, die er für dich rausholt, um 10-15 Prozent variieren.
Auch ein spannendes Podcast Interview über die energetische Sanierung im Raum Bern findest du hier.
Unter diesem Link findest du noch weiterführende Infos zum Thema.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, würde ich mich riesig über eine Bewertung und einen positiven Kommentar auf iTunes freuen.
Ich stehe für Bauqualität, Kosteneffizienz und Termineinhaltung.
Beste Grüsse, Marco
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