
Deshalb ist die Einschubmontage clever
Die Sanierung von Fenstern ist ein komplexes Thema – doch es ist in erster Linie die Verbindung zum Mauerwerk, die das Ganze herausfordernd macht. Normalerweise ist man bei einer Sanierung gezwungen, die Fenster mit grossem Energieaufwand rauszureissen. Die Leidenschaft von Finstral sind nicht nur die Fenster, sondern auch die Bauanschlüsse. Das Unternehmen hat in diesem Bereich deshalb schon früh innovative Lösungen entwickelt. Eine davon ist in vielen europäischen Ländern sehr verbreitet. Dort verbindet man das Fenster nicht mit dem Mauerwerk, indem man es einputzt. Vielmehr baut man im Neubau eine Montagezarge ein. Dafür wird eine Unterkonstruktion gebaut, die so lange halten soll, wie das Haus besteht. Wenn nun ein Fenster kaputt ist oder energetisch saniert werden muss, löst man lediglich die Schrauben aus dem Rahmen und bringt das neue Element rein. Denn was geht bei einem Fenster jeweils kaputt? Die Beschlagteile, die Scheibe, die Gummidichtungen. Genau diese anfälligen Bestandteile kann man auf diese Weise schnell und unkompliziert ersetzen. Finstral kann nachträglich beim Umbau den alten Rahmen im Mauerwerk zur Montagezarge machen. Das funktioniert eigentlich bei jedem Fenster, sagt Timo. Dies gewährleistet die Geometrie des Blendrahmens mit variabler Bautiefe. Inwendig ist der Rahmen dann stets neu; du kannst dich bei jedem Raum individuell für Aluminium, Holz oder Kunststoff entscheiden. An der Aussenseite musst du abwägen, ob der Rahmen noch so schön ist, dass du ihn sichtbar lässt oder ob du ihn verkleiden willst.
Häufige Einsatzgebiete für den Turbo-Fenstertausch
Die Einschubmontage ist an Orten gefragt, wo man den Fenstertausch so leise, unkompliziert und schnell wie möglich über die Bühne bringen muss. In Gewerbebauten beispielsweise sollte der Betrieb nicht zu lang aufgehalten werden. Das gilt natürlich auch für Krankenhäuser. Prädestiniert ist die Montagezarge auch für den Einsatz in Alters- und Pflegeheimen. 200 Patienten für den Fenstertausch «evakuieren» zu müssen, wäre natürlich äusserst aufwendig und unangenehm für die Betroffenen. In diesem Umfeld kommen die Vorteile der Finstral-Montagezarge besonders zum Tragen: Rausnehmen, Rahmen optimieren, neues Fenster einschieben und nach 30 Minuten verabschiedet sich der Fenstermonteur bereits wieder.Kein Lichtverlust
Es gibt übrigens das Vorurteil, dass durch die Montagezarge Licht verlorengeht. Das würde Finstral nicht wollen, versichert Timo. Licht sei ein «Grundnahrungsmittel». Eine Lösung, die weniger Licht zur Folge hätte, wäre deshalb fürs Gebäude die falsche Lösung. Wenn dies etwa aus architektonischen Gründen tatsächlich der Fall sein sollte, wählt man einfach eine andere Sanierungsvariante. Doch warum kommt in vielen Fällen trotz Zarge nicht weniger Licht in den Innenraum? Alte Fenster sind oftmals sehr breit – Finstral hingegen denkt von Anfang an schmal und in eleganten Designs mit möglichst viel sichtbarer Glasfläche. Durch den Einbau der Montagezarge wird das Lichtmass des Fensters grösser, da der Blendrahmen den alten Flügelrahmen des Fensters ersetzt und das Flügelprofil nicht sichtbar ist.Weiterer Vorteil: Sanierung ohne Gerüst
Ohne Einschubmontage muss für die Fenstersanierung ein Baugerüst errichtet werden. An manchen Orten ist es eine riesige Herausforderung, dafür eine Baubewilligung zu erhalten. Timo weiss von Projekten in der Fussgängerzone mitten in München, bei denen die Bauherren ein Jahr lang auf die entsprechende Bewilligung warten mussten – und dies nur für einen Fenstertausch! Mit der Finstral-Montagezarge hat man solche Sorgen nicht. Man saniert das Fenster von innen, die Aussenpartien werden nicht angefasst. Somit ist ein Baugerüst natürlich nicht notwendig.
das ist tatsächlich so, sind sie bereits Finstral Partner?