
Was ist ein Bautagebuch?
Ein Bautagebuch ist ein essenzieller Bestandteil der Baudokumentation. Es gibt nach Abschluss eines Bauvorhabens Aufschluss darüber, welche Arbeiten durchgeführt wurden und welche Vorkommnisse aufgetreten sind. Das Bautagebuch spielt somit eine wichtige Rolle beim Nachweis von erbrachten Leistungen. Doch diese Dokumentation ist umfassend und entsprechend zeitaufwendig, wenn man sie analog von Hand erstellt. Ein digitales Tool bietet hier grosse Unterstützung: Man kann mit allen Nutzern zentral kommunizieren, gewisse Prozesse beschleunigen und so langfristig viel Zeit und Kosten sparen. So muss man nicht mehr mit Stift, Papier und Diktiergerät unterwegs sein. Vielmehr kann man bequem mit Bildern, Sprachmemos und einer Sprache-zu-Text-Funktion arbeiten und die Nachrichten in Echtzeit allen zur Verfügung stellen. Gerade das direkte Transkribieren von sprachlichen Notizen ist ein sehr beliebtes Tool und hätte mir selbst früher meinen Arbeitsalltag als Bauleiter enorm vereinfacht. Das Bautagebuch darf man nicht mit dem Bautagesbericht verwechseln! Dieser wird nämlich im Gegensatz zum Bautagebuch nicht vom Bauleiter, sondern von den einzelnen Unternehmern erstellt, wobei die ausgeführten Leistungen im Fokus stehen.
Eine Stunde pro Tag Zeitersparnis
Auch bei der späteren Bearbeitung der Informationen gibt es Unterschiede zwischen digital und analog. Früher kommunizierte man viel per Telefon oder E-Mail und hat im Büro die Daten mühsam auf zahlreiche Excel-Tabellen übertragen. «Da ist es natürlich einfacher, wenn alles zentral abgelegt ist und man auf Knopfdruck einen Bericht generieren kann.» Umfragen von Planradar unter den Kunden haben ergeben, dass durchschnittlich 7 Arbeitsstunden pro Woche durch den Einsatz der Planradar-App gespart wird. Mit dem Bautagebuch allein sind es etwa 30 bis 60 Minuten pro Tag.Das digitale Bautagebuch von Planradar
Bei Planradar kann man sein Bautagebuch frei gestalten. Du kannst dabei Vorlagen als Grundlage wählen oder auch dein eigenes Bautagebuch als PDF hochladen. Auch die Inhalte sind anpassbar, denn natürlich gibt es in jedem Land wieder ganz andere rechtliche Grundlagen. Zum Inhalt gehört aber auf jeden Fall die Beschreibung der Bauleitertätigkeiten, Besonderheiten und Erkenntnisse, die gemacht werden. Dazu gehören etwa Baumängel und Pendenzen. Weiter sollen ins Bautagebuch die Beschreibung von Bauablaufstörungen und andere wichtige Vorkommnisse wie Unfälle, Personalwechsel und Anordnungen von Bauaufsichtsbehörden. «Wichtig: Zu einer guten Dokumentation gehören immer auch Datum und Unterschrift des Verfassers.» Auf Baumängel und Pendenzen wird zwar im Bautagebuch verwiesen, deren genaue Verortung und Erfassung mit einem Ticket geschieht bei der App jedoch separat. Wie die Mängelerfassung und das Abarbeiten von Pendenzen mit Planradar funktioniert, erfährst du in diesem früheren Baublog.Automatisches Ausfüllen
Ein analoges Bautagebuch auszufüllen, beschert einem ganz schön viel Schreibarbeit. Ein digitales Bautagebuch hingegen befüllt zahlreiche Felder des Dokuments automatisch mit den richtigen Informationen. Dazu gehören das Projekt mit dem Projektnamen und sämtliche Projektdetails. Ferner Datum mit Uhrzeit und nicht zuletzt auch diverse Listen wie Personenlisten sowie Gerätelisten. Hier ist alles in einem Dropdown-Menü gespeichert und man muss nur noch die entsprechenden Elemente auswählen.