Rollende Planung – der Tod einer erfolgreichen Baustelle

Rollende Planung – der Tod einer erfolgreichen Baustelle

Was ist eine rollende Planung

Die Planung der Architekten, Ingenieure und der Fachplaner, sprich Heizung, Sanitär, Lüftung und Elektrik plant fortlaufend. Das kann sein, das die Decke über dem Keller betoniert wird und die nächsten Pläne für das 2.Obergeschoss werden fertig erstellt.

Warum baut man heutzutage noch so?

Viele Architekten, Bauherren und Generalplaner denken, das man mit einer solchen Planung Zeit gewinnt. Man möchte so schnell wie möglich beginnen zu bauen und dem Bauherrn aber noch so lange wie möglich die Gelegenheit geben, Änderungen vorzunehmen. Das bricht den meisten Baustellen das Genick.

Warum ist eine rollende Planung schlecht?

Weil man unter Zeitdruck die nächsten Pläne fertig gestellt haben muss. Vielleicht sind dann aber noch Entscheidungen fällig, welche mit der Gemeinde oder der Stadt zusammen hängen.

Die Planer müssen sich gegenseitig «stressen» um auf den weiteren Plänen weiter zu arbeiten. Eine Koordination wird immer schwieriger weil die Übersicht fehlt.

Oftmals sind auch Zeitpuffer nicht eingerechnet. Falls eine Person krank wird oder eine Lieferung verspätet kommt, ist der Zeitplan der Baustelle in Gefahr.

Plant man nur gerade das nächste Geschoss, kann es sein das man den Überblick über das grosse und ganze verliert. Was auf dem Dach wichtig ist, zum Beispiel eine Zuleitung für die Solaranlage, wurde vergessen gegangen. Weil man noch nicht so weit in der Planung ist.

Mehrkosten entstehen durch die rollende Planung. Wer bezahlt?

Oftmals werden die Schäden an die Unternehmer weiterverteilt. Hätte man schon eine fertige Planung, dann hätte ein Unternehmer diese fehlende Leitung eventuell schon vorher gesehen.

Gibt es dennoch einen Vorteil?

Vielleicht hat er einen Monat an Zeit eingespart. Jedoch entstehen auf der Gegenseite enorm hohe Mehrkosten, da Änderungen schon vor Baubeginn in die Pläne hätten einfliessen müssen. Nachträgliche Anpassungen kosten meist um ein vielfaches mehr, als wenn man sich schon von Anfang fix entscheidet. Darum ist auch das Modell BIM ein solcher Mehrwert, da die Pläne vor Baubeginn schon sehr detailliert ausgearbeitet werden müssen. Das zwingt den Bauherr und die Fachplaner sowie Architekten Entscheidungen zu treffen.

Werden wichtige Entscheidungen herausgezögert, kann das zu grossen Mehrkosten führen.

Schlussendlich ist es wichtig, sich als Bauherr frühzeitig selber zu informieren. Dafür ist der Bauherren Podcast Schweiz für dich da.

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Mein Tipp: Erfolgreich bauen beginnt bei der richtigen Auswahl von Unternehmern und Planern.

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Beste Grüsse, Marco

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