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So reduzierst du deinen Plastikmüll ohne grossen Aufwand

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Inhaltsverzeichnis

Wir leben in einer Plastikwelt. Das fügt unserem Planeten Schaden zu, der oftmals leider kaum rückgängig gemacht werden kann. Höchste Zeit, unseren Plastikmüll zu minimieren! Wo das besonders sinnvoll und einfach funktioniert, erfährst du im heutigen Experten-Interview.

Mein Gast Sven Breitenmoser ist Geschäftsführer der Quooker Schweiz AG. Mit 6 spannenden Tipps wird er dir helfen, deinen Abfallberg zu reduzieren. Sven ist gelernter Elektroniker und mittlerweile schon mehr als fünf Jahre für Quooker auf dem Schweizer Markt tätig. Eine schockierende Dokumentation über Mikroplastik hat Sven dazu veranlasst, seine Lebensweise anzupassen und so wenig Plastikmüll wie möglich zu produzieren.

Der Quooker selbst reduziert den Plastikverbrauch, indem er das Kaufen von Mineralwasser in Plastikflaschen verzichtbar macht. Das kannst du in diesem Blogbeitrag nachlesen.

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Tipp 1: Auf PET-Flaschen verzichten

Das ist auch gleich Svens Tipp Nummer eins: Wasser direkt aus dem Hahn spart dir das Schleppen von PET-Flaschen und schont die Umwelt. Mit dem Quooker fällt das natürlich sehr leicht. Aus seiner Armatur bekommst du nämlich bei Bedarf gekühltes, sprudelndes und gefiltertes Wasser.

Tipp 2: Die Frischhaltefolie ersetzen

Auch die Frischhaltefolie birgt Potenzial beim Einsparen von Plastikmüll. Du kannst sie nämlich durch Bienenwachstücher ersetzen. Solche Stoffe kannst du selber herstellen oder dann beispielsweise in Unverpackt-Läden oder im Internet kaufen.

«Einige unserer Massnahmen waren für mich und meine Familie zunächst etwas speziell und neu – aber das ist reine Gewöhnungssache.»

Tipp 3: Eine Duschseife verwenden

Auch in der Dusche musste sich Sven erst mal an sein plastikfreies Ersatzutensil gewöhnen. Ab sofort gab es nämlich kein Duschgel mehr aus der Flasche, sondern eine Duschseife. Bald war das aber kein Thema mehr. Duschen mit so einer Seife dauert nicht länger und ist unter dem Strich auch nicht teurer als mit einem Duschgel.

Quooker Logo

Tipp 4: Verabschiede dich von Tupperware

Svens Familie hat in ihrem Kampf gegen den Plastikmüll aber nicht von einem Tag auf den anderen radikal umgestellt. Die meisten Veränderungen kamen nach und nach. So wurden im Haushalt sukzessive die Tupperware-Gefässe in den Ruhestand geschickt und durch ihre Gegenstücke aus Glas ersetzt.

Tipp 5: Augen auf beim Einkaufen!

Achte dich mal beim Einkaufen darauf, wie die Produkte abgepackt sind. Da gibt es sehr viele Kunststoffverpackungen, die unnötig Plastikmüll verursachen. Von denen kommen die Grossverteiler in der Schweiz zum Glück immer mehr weg, wie Sven festgestellt hat. Trotzdem kauft er am liebsten gleich in Unverpackt-Läden ein, wo er auch die familiäre Atmosphäre schätzt. Milch besorgt er sich direkt vom Bauern und nimmt dafür jeweils dieselben Flaschen aus Glas mit. Es gibt – je nach Wohnort – noch andere Einkaufsgelegenheiten, wo man auf Plastikverpackungen verzichtet: zum Beispiel Wochenmärkte.

Tipp 6: Es geht noch holziger

In der Wohnung wirst du noch mehr Plastikgegenstände finden, für die es bessere Alternativen gibt. Sehr viele Produkte zum Spielen bestehen aus Plastik. Gutes, altes Holzspielzeug wäre da nachhaltiger. Auch Küchenutensilien wie etwa Kochlöffel und Schneidebretter gibt es aus dem natürlich nachwachsenden Rohstoff. Ausserdem hat Sven seinen Nassrasierer durch ein hölzernes Modell ersetzt, mit dem er sehr zufrieden ist.

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Keine Einschränkung im Alltag

Für die Kinder habe sich mit dem plastikarmen Lebensstil nicht viel geändert, sagt Sven. Die Familie müsse sich im Alltag auch nicht einschränken und Plastik sei nicht einfach total verboten. Was Sven allerdings festgestellt hat: Seine Kinder sind sensibilisierter auf Abfall und reagieren entsprechend schockiert auf Müllberge am Strassenrand oder an der Feuerstelle.

Sven hatte erwartet, dass seine neue Lebensweise einschränkend, aufwendig, teuer und kompliziert ist – aber das sei überhaupt nicht der Fall, versichert er. Ohne grosse Umstellung sehe man bereits eine extreme Verbesserung.

«Früher mussten wir alle zwei Tage mit dem vollen Abfallsack zum Container, heute ist es noch ein kleiner Abfallsack alle zwei Wochen.»

Sven hat zum Schluss nochmals einen wertvollen Tipp für dich: Er empfiehlt dir die App «CodeCheck». Diese dient dir als Shopping-Beraterin. Scanne einfach den Barcode und du erfährst in Echtzeit, was hinter den Inhaltsstoffen steckt.

Mehr über die Quooker Schweiz AG erfährst du auf der Website; Sven Breitenmoser findest du auch auf LinkedIn.

Wenn dir die heutige Folge weitergeholfen hat, würde ich mich riesig über eine Bewertung und einen positiven Kommentar auf iTunes freuen. 

Ich stehe für Bauqualität, Kosteneffizienz und Termineinhaltung.

Beste Grüsse, Marco

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Marco

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