Darauf kommt es an, bei der Wahl vom richtigen Briefkasten – Jennifer Herzog von briefkastendirekt.ch im Interview

briefkasten

In diesem Blogbeitrag soll es um die Vorstellung der lieben Frau Jennifer Herzog von Briefkastendirekt.ch gehen. Sie ist Gründerin und Geschäftsführerin von Briekastendirekt.ch mit eigenem Online-Shop, der innerhalb der Schweiz sowie nach Liechtenstein versendet. Mittlerweile beinhaltet der Online-Shop für Briefkästen und Briefkastenanlagen über 3.000 Produkte.

Ein paar Informationen zu Jennifer Herzog!

Jennifer Herzog war während acht Jahren in der Marketingabteilung einer Versicherungsagentur tätig und hätte gerne nach der Geburt ihrer Kinder „Beruf und Familie“ miteinander kombiniert. Als Leiterin dieser Abteilung war es leider nicht möglich, auf 30 % zu reduzieren. Aus diesem Grund hat sich Frau Herzog dazu entschieden, temporär auf eine bezahlte Arbeit zu verzichten und sich erst einmal um die Kinder zu kümmern. Später hat sie dann projektbezogen bei ihrem Mann in der Firma gearbeitet.

Nach vier oder fünf Jahren wollte sie sich wieder weiterentwickeln, sodass sie sich auf die Suche nach einer passenden Teilzeitstelle gemacht hat. Trotz guter Abschlüsse und zahlreicher Ausbildungen war es sehr schwierig für sie eine geeignete Stelle zu finden. Doch sie liess sich von diesen Umständen nicht beirren und hat sich selbst dazu motiviert, ein eigenes Business aufzubauen. In Gesprächen mit ihrem Mann beschlossen sie, die Firma Briefkastendirekt.ch zu gründen. Dadurch, dass ihr Mann selbst im Sicherheitsbereich mit Tresoren und Briefkästen tätig war, lag dieses Produkt nahe. Sein Schwerpunkt lag aber im Bereich der Tresore.

Nun ist es aber so, dass sich ein Briefkasten nicht mit einem Tresor vergleichen lässt. Schon in der Beratung nicht. Es handelt sich hierbei zwar um zwei Sicherheitsprodukte – dennoch haben beide eine unterschiedliche Geschichte. So beschloss Frau Herzog sich im Briefkasten-Business selbstständig zu machen.

Im Jahre 2015 wurde die Firma gegründet. Sie konnte von zu Hause aus arbeiten, was wiederum perfekt war, um die Familie und Beruf unter einem Hut zu bringen. Begonnen hat die Arbeit mit dem Aufbau des Webshops, der gemeinsam mit Technikern aufgebaut wurde. Aufgrund der zahlreichen organisatorischen Dinge dauerte dies seine Zeit. In diesem Zusammenhang lernte Frau Herzog alles Notwendige zum Thema Nutzerfreundlichkeit des Webshops sowie über die richtige Einpflege aller Produkte.

 

Worauf muss man beim Kauf eines Briefkasten achten?

In erster Linie geht es darum, dass man einen Briefkasten auswählen muss, der postkonform ist und die Normen, die von der Post angegeben werden, eingehalten werden. Ein Briefkasten muss bestimmte Dimensionen haben. Dadurch, dass dieser Punkt so wichtig ist, sind auch über 99 % der Briefkästen, die im Online-Shop von Briefkastendirekt.ch geführt werden, konform und entsprechend markiert.

Nur wenn der Briefkasten gewisse Masse hat, kann die Post die Briefe zustellen. Daneben sollte man sich auch über den richtigen Platz, an dem man den Briefkasten montiert, informieren. Die wichtigsten Informationen erhalten Kunden, wenn sie das Factsheet im Online-Shop downloaden.

 

Weitere wichtige Punkte sind:

  • Der Briefkasten muss über ein Einwurffach für Briefe und ein Paketfach verfügen.
  • Der Briefkasten muss frei zugänglich sein.
  • Die Namensschilder auf dem Briefkasten müssen leicht leserlich sein, sodass die Post auch zugestellt werden kann.
  • Der Kasten muss von der Strasse leicht erreichbar sein, sodass der Briefträger keine Mühen hat, die Briefe einzuwerfen.

Woher weiss man, welcher der richtige Standort ist?

Wenn eine Bestellung im Online-Shop eingeht, dann muss der Kunde bestimmen, wie der Briefkasten aussehen soll. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass man auch die Aussparung für die Montage mit einplant. Vor allem, wenn es darum geht, dass Briefkästen aus den 60er Jahren ausgetauscht werden, kommt es zu Problemen bezüglich der Aussparung. Zur damaligen Zeit gab es noch keine richtigen Normen, sodass die Masse nicht mehr mit den heutigen Produkten zusammenstimmen.

In solchen Fällen wird der Briefkasten darüber gehangen oder herausgenommen und der Ausschnitt entsprechend vergrössert. Einige haben auch die Idee, ein Infoboard über die alte eingemauerte Anlage zu hängen und die neue Briefkastenanlage an einem anderen Ort aufzustellen.

 

 

Warum passieren bei der Montage häufig Probleme?

Das grösste Problem bei der Montage ist, wenn Kunden verschiedene Teile von unterschiedlichen Herstellern haben. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass bei Bestellungen immer konforme Teile bestellt werden. Das heisst, dass man mit dem Kauf der einzelnen Bestandteile – Briefkasten und Briefkastenstütze zum Beispiel – beim gleichen Hersteller sichergehen kann, dass die Löcher an den richtigen Stellen sind, sodass eine nahtlose Montage möglich ist. Bitte auch beachten, dass es manchmal auch pro Briefkastenmodell eine konforme Stütze gibt. Bei Briefkastendirekt.ch ist bei jedem Produkt ersichtlich, was das passende Gegenstück ist.

Falls Kunden beim Online-Shop Teile von verschiedenen Herstellern bestellen, die sich nicht miteinander montieren lassen, werden sie telefonisch kontaktiert und darauf hingewiesen. Das gehört zum Kundenservice dazu.

 

Wer ist für die Montage zuständig?

Dadurch, dass es Frau Herzog von Anfang an sehr wichtig war, dass der Kunde alles aus einer Hand bekommt, bietet der Online-Shop auch einen Montage Service und einen Demontage/ Montage/Entsorguns-Service an.

Der alte Briefkasten bzw. die ausgediente Briefkastenanlage wird demontiert und das neue Produkt montiert (aufgeschraubt, einbetoniert).  

Im Shop wird bereits der Endpreis für die gesamte Montage und die Einzelteile angegeben. Anders als bei anderen Online-Shops, wo bei der Berechnung der Kosten die Postleitzahl und Ortschaft mitberücksichtigt werden, bleibt hier unabhängig vom Standort alles gleich. Und der Kunde hat Kostensicherheit.

 

 

Wer kümmert sich um die Betonfundamente?

Briefkastendirekt.ch kümmert sich auch um das Einbetonieren. Das heisst, Monteure kommen zum entsprechenden Haus, betonieren die Seitenstücke ein und montieren somit die gesamte freistehende Briefkastenanlage. Bei der Wandmontage wird die Anlage an der Wand montiert. Falls die Briefkastenanlage aber aufgeschraubt werden muss, wird es so gehandhabt, dass die Monteure erst dann beim Kunden eintreffen, sobald der Beton trocken und hart ist. Umgangssprachlich heisst es so: Bei Briefkästen und Briefkastenanlagen zum Aufschrauben ist das Fundament immer bauseits zu erstellen. Nur so kann alles montiert werden – ohne mehrmals beim Kunden auftauchen zu müssen.

 

 

Wie kann man als Kunde beim Briefkasten sparen?

Der Einzelbriefkasten ist dann sehr günstig, wenn einem das Design sowie die Qualität egal ist. Entscheidet man sich für die Anlage, spart man als Kunde, wenn man eine Wandmontage wählt. Der Grund ist, weil hier die Seitenstützen nicht gekauft werden müssen. Dies macht je nach Anbieter und Grösse ca. CHF 350.- aus. Auch die Wandmontage ist im Vergleich günstiger, da diese schneller montiert ist und somit auch kostensparend ist.

In diesem Zusammenhang ist es wichtig, dass man sich bei der Entscheidung im Klaren ist, ob es sich lohnt ein paar hundert Franken zu sparen und dann die gesamte Lebensdauer des Briefkastens (unter Umständen über 20 Jahre lang) weiter zum Briefkasten gehen zu müssen.

 

 

Ein paar Informationen zu den ausgefallensten Anlagen!

Es gibt viele verschiedene Bestellungen – jede Anlage ist individuell unterschiedlich. Pinke Briefkästen oder solche bei denen verschiedene Fragen vermischt werden, gab es noch nie – sind aber grundsätzlich möglich. Stattdessen werden sehr viele Anlagen in Rot oder Grün bestellt. Natürlich sind auch die Namensschilder, Stützen oder Rahmenverkleidung immer ein bisschen anders.

Da jeder Kunde individuelle Wünsche hat, zeigt sich das auch bei den verschiedenen Modellen. Wenn man zum Beispiel einen Briefkasten haben möchte, der auch mit dem Haustürschlüssel geöffnet werden kann, dann braucht es eine bestimmte Stanzung (das ist abhängig vom Schliesssystem wie Kaba, Keso, SEA etc.). So wird dann dieser Briefkasten entsprechend zum Kunden geliefert – hier muss man dann den Zylinder selbst einsetzen. Bei der Bestellung werden die Informationen mitgeliefert, welcher Zylinder mit welchem Riegel eingesetzt werden muss. Eine solche Information sieht wie folgt aus: KABA Stanzung (Zylinder 1031, Riegel 1061-6Y2, Einbau bauseits). Gemäss diesen Angaben kann der Bauherr dann bereits das Material bestellen. Diese Angabe ist je nach Hersteller und Modell unterschiedlich! Falls man einen passenden Zylinder hat, aber der Riegel passt nicht, dann kann der Zylinder beibehalten werden und man baut nur den Riegel um (das spart bares Geld).

Bei einer standardmässigen Lieferung wird der Briefkasten mit einem Standard-Zylinder und zwei Schlüsseln geliefert.

Bei einem Neubau werden dem Architekten die notwendigen Masse sowie Aussparungen mitgeteilt, sodass die Fundamente entsprechend betoniert werden können.

 

 

Wie läuft eine Bestellung im Online-Shop ab?

Der Shop ist sehr kundenfreundlich und bietet einen Offerten-Konfigurator an, der durch das Menü führt. Hier können Interessenten dann die Grösse, die Anlage, die Farben, das Modell, die Abrundungen, spezielle Dinge wie Regendach usw. auswählen. Am Ende dieses Prozesses erhält man dann die Offerte per PDF mit allen Angaben. Der Konfigurator ist direkt erreichbar unter www.briefkastenkonfigurator.ch

 

Eine smarte S-easy Anlage für das Eigenheim!

Frau Herzog beantwortet die Frage, welches Produkt sie in ihrem Haus einbauen lassen würde, wenn Geld keine Rolle spielt, mit dem Einbau eines smarten Briefkastens.

Dadurch, dass Frau Herzog sehr häufig unterwegs ist und gerne Dinge im Internet bestellt (auch um die Funktionalität anderer Shops zu testen), kommt es immer wieder dazu, dass sie ihre Pakete mit dem Abholschein am nächsten Tag bei der Post abholen muss. Das ist sehr mühsam. 

In diesem Fall würde ein smarter Briefkasten, bei dem auch Online-Bestellungen abgegeben werden können, die perfekt Lösung sein. Die sogenannte s:easy-Anlage von Stebler wäre ihr Favorit.

Die Vorteile von dieser Anlage:

  • Man muss nicht zuhause sein und der Postbote kann das Paket dennoch abliefern.
  • Es ist genügend Platz vorhanden, dass auch Pakete abgegeben werden können. Je nach Modell gibt es verschieden grosse Fächer (XS bis XL), in denen die Produkte angeliefert werden.
  • Wenn die Ware zugestellt wird, dann bekommt man bequem eine Mail zugeschickt, in der steht, dass das Fach belegt wurde mit dem Pincode um die Ware zu entnehmen. Das Fach lässt sich aber auch mit dem persönlichen Pincode oder Badge öffnen.
  • Wenn man wieder zuhause ist, kann man den Artikel herausnehmen – ohne zur Post gehen zu müssen und zwar rund um die Uhr.
  • Für Retouren funktioniert dieses System auch: Man gibt den Auftrag ein und DHL, die Post oder GLS holen das Paket dann am nächsten Werktag ab.
  • Dieser Briefkasten ist eher für Mehrfamilienhäuser oder Überbauungen konzipiert.

Das Besondere an allen Briefkastenanlagen ist, dass man hier nach Kundenwunsch produziert. Das heisst, dass jeder Kunde sagen kann, wie viele Fächer er haben möchte und wie es genau aussehen soll, welche Ausstattung er wünscht, wie er montieren wird, etc. Die Lieferzeit hängt je nach Modell ab und kann auch bis zu vier Wochen dauern. Bei der smarten Paketfachanlage sogar acht bis zehn Wochen. Wünscht jemand eine Sondergrösse, ist auch das kein Problem. Bei Briefkastendirekt.ch gehen oft Handskizzen ein und dann wird gemeinsam mit dem Kunden der Briefkasten oder die Anlage geplant. Natürlich im Rahmen der Postnorm und im Möglichen was die Werke fertigen können.

 

 

Smart-Home: Der Wunsch von Frau Herzog!

Wenn ich Frau Herzog gefragt habe, was sie sich in ihrem perfekten Haus wünscht, dann kommt als Antwort, dass sie am liebsten ein smartes Zuhause hätte. Sie mag es praktisch und findet es angenehm, wenn sich Beleuchtung, die Alarmanlage, die Heizung und die Rollläden von einem Gerät aus steuern lassen. Ihr momentanes Haus bietet ihr diesen Luxus noch nicht – aber für die Zukunft wäre es ihr ideales Zuhause.

Zur jetzigen Zeit schätzt sie den Garten besonders, in dem sie frisches Gemüse und Obst ernten und somit ihren Kindern diese Naturschätze zeigen kann.

 

 

Wie wird die Zukunft der Briefkasten Anlagen aussehen?

Frau Herzog glaubt, dass der Trend der Briefkästen dahingeht, dass Personen solche smarten Briefkastenanlagen kaufen werden. Auch spricht sie den Trend der Poststellenschliessungen an, die wiederum dafür sorgen werden, dass jedes Haus bzw. Kondominium ein smartes Postkastensystem haben sollte oder zumindest das Thema dringlicher werden lässt.

Ob in Zukunft wirklich Drohnen die Postzustellung übernehmen werden, kann sie sich zurzeit noch nicht vorstellen. Dies aus ökologischen und lärmtechnischen Überlegungen. Sie setzt derzeit eher auf die smarten Anlagen.

Auf www.briefkastendirekt.ch können Sie Ihren Wunschbriefkasten einfach und schnell bestellen.

Dieser Blogbeitrag basiert auf dem Interview mit Frau Jennifer Herzog von briefkastendirekt.ch und Marco Fehr vom „Bauherren Podcast Schweiz“. 


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Beste Grüsse, Marco

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